Auf die Feuerwehr ist Verlass

28. Juli 2018
Die Wehren aus Marklkofen, Steinberg und Poxau präsentierten Fahrzeuge und Geräte

Steinberg. (ez) Ob 35 Grad oder minus 15 Grad – ob Regen, Schnee oder Wind – ob Überflutung, Brand oder Verkehrsabsicherung – die Freiwilligen Feuerwehren sind „Die Multitalente“ schlechthin. Dazu braucht es nicht nur die passenden Gerätschaften, sondern allen voran die ehrenamtlichen Kräfte, die diesen Dienst am Nächsten erbringen.

Nun waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Marklkofen, Steinberg und Poxau am Seefestplatz zusammengekommen, um der Bevölkerung die verschiedenen Gerätschaften und Fahrzeuge aufzuzeigen. Und die haben es durchaus „in sich“. Feuerwehr ist schon lange nicht mehr „nur“ löschen, sondern es ist ein vielseitiges Einsatzspektrum, das von den Kräften abgedeckt wird. Damit dies im Einsatzfall reibungslos und zügig vonstatten geht, wird natürlich regelmäßig „trainiert“.

Auf die Frage, warum die Kräfte diesen Zeitaufwand auf sich nehmen, kam dann aber immer die gleiche Antwort. Genau dieses „Helfen und für andere einstehen“ zähle hierzu und sei Motivation. Jeder Einzelne ist ein kleines „Zahnrädchen“ in einer großen Maschinerie. Nur wenn jeder genau an Ort und Stelle seinen Dienst tut, könne das maximale Ergebnis erreicht werden und damit dem Allgemeinwohl gedient werden.

„Wir leben und erleben hier Gemeinschaft und Zusammenhalt“ – „Es ist einfach eine schöne Zeit“ – der zweite Gesichtspunkt, warum sich die Männer und Frauen für die Feuerwehr entscheiden ist das schöne Miteinander, das sie hier erfahren dürfen. Es geht eben nicht immer nur ernst zu, sondern man pflege das Gesellschaftsleben in vielerlei Bereichen.

Nicht nur, dass sich die Wehren in die Dorfgemeinschaften einbringen, dort zu Festen einladen, sondern auch die Gruppen selber laden zu Unternehmungen ein. Jugendliche erfahren hier, was es bedeutet, sich einzubringen für den Nächsten und wieviel man in einer Gruppe auch zurückerhält. Als nun die Wehren aus Marklkofen, Steinberg und Poxau am Samstag in geballter Form auffuhren, so war dies schon ein eindrucksvolles Bild. Zwölf Einsatzfahrzeuge – vom Löschfahrzeug, Mehrzweckfahrzeug bis hin zu Anhänger, Versorgungsfahrzeug oder auch das Luftkissenboot – waren an Ort und Stelle und zeigten die Schlagkraft von Marklkofen auf.

Zudem erhielt man Unterstützung von der benachbarten Wehr aus Frontenhausen, die mit dem Drehleiterfahrzeug für besten Blick von oben sorgte. Bürgermeister Peter Eisgruber-Rauscher dankte den ehrenamtlichen Kräften, namentlich den Kommandanten Stefan Dittrich, Thomas Heindl, Albert Schwinghammer und Kreisbrandmeister Helmut Huber, ebenso den beiden Vertretern aus Frontenhausen Kommandant Franz Wimmer und Sebastian Wimmer. Es sei ein überaus wertvoller und schier unbezahlbarer Dienst, dem die Kräfte nachkommen. Natürlich brauche es auch in diesem Bereich den entsprechenden „Nachwuchs“, damit man auch weiterhin auf eine starke Truppe zählen kann.

In den Wehren könne sich jede Altersgruppe einbringen – vom Jugendlichen bis hin zu erfahrenen Kräften, denn bis 65 Jahre darf der aktive Dienst ausgeübt werden. Darüber hinaus ist man in den Wehren selber natürlich ebenfalls über jegliche Unterstützung dankbar.